Technik (Vorgehen) - Teil 2

Früher wurde als Implantat häufig eine Füllung aus Polyurethan verwendet, dabei handelt es sich um ein eine Art Kunststoff bzw. Kunstharz. Heute verwendet man meistens Implantate die aus weichem Silikon bestehen. Die Struktur des Implantates kann entweder eine glatte Oberfläche haben oder eine texturierte Oberfläche besitzen.

Bei einer texturierten Oberfläche ist die Wahrscheinlichkeit dass sich das Implantat dreht geringer und es verwächst auch gleichzeitig mit seiner Umgebung. Die Form des Implantates ist entweder rund bzw. linsenförmig oder anatomisch geformt. Letzteres soll die natürliche Form der Brust nachbilden. Frühere Silikonfüllungen platzen manchmal und hatten unangenehme Folgen beim Auslaufen der Masse. Heutige Silikonfüllungen haben sich technisch wesentlich weiterentwickelt und verbessert und können in der Regel kaum noch platzen. Die Füllungen sind heute auch meistens chemisch vernetzt, so dass selbst im schlimmsten Falle, dass die Hülle bricht die Füllung selbst ihre Form behält und nicht ausläuft.

Als Füllung kann auch eine Kochsalzlösung verwendet werden. Die Besonderheit daran ist, dass das Implantat dabei erst gefüllt wird nachdem es im Körper eingesetzt wurde. Im gewissen Rahmen ist so erst später eine Entscheidung darüber möglich welche Größe die Brüste denn tatsächlich haben sollen. Es gibt eine spezielle Form der Brustvergrößerung mit Kochsalzfüllung bei der ein kleines Ventil unter die Haut gelegt wird welches sogar nachträglich die Veränderung des Brustvolumens erlaubt. Man spricht hierbei von einem Expander.

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