Technik (Vorgehen) - Teil 1

Brustoperationen werden meistens unter Vollnarkose durchgeführt und am besten von einem ausgebildeten Facharzt der plastischen Chirurgie. Achten Sie hier besonders auf die Qualifikation des behandelnden Arztes. Bei der Operation macht der Arzt einen Hautschnitt und hebt anschließend das Brustgewebe etwas an um eine sogenannte Implantattasche zu bilden. In diese Tasche wird später das Implantat, welches häufig aus Silikon, besteht geschoben. Er schiebt das Implantat dabei entweder unter die Brustdrüse (sitzt oberhalb des Brustmuskels) oder etwas unter den Brustmuskel. Das Brustgewebe selbst bleibt dabei weitestgehend unangetastet.

Bei jeder Brustvergrößerung muss das Implantat irgendwie eingeführt werden, weshalb ein Hautschnitt nötig ist. Von diesem Hautschnitt sollte man nach der erfolgreichen Operation möglichst wenig sehen. Der Hautschnitt wird deshalb meistens in der gebildeten Unterbrustfalte oder im Brustwarzenvorhof gemacht. Auch ein Zugang durch die Achselhöhle oder den Bauchnabel ist denkbar. Beim Zugang durch die Achselhöhlen spricht man von einem transaxilärem Zugang. Wenn der Schnitt in der Unterbrustfalte gemacht wird nennt man dieses einen transmammären Zugang. Wenn das Implantat durch den Brustwarzenvorhof gesetzt wird nennt man diesem im Fachjargon transareolären Zugang.

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